Hamburger Perle |
fremde Blicke in der eigenen Stadt - euer mobiles Kino verbindet die Bilder der Fotographin Loreen Hinz mit den Bildern des Hamburger Filmes "Der Schmuck der Strasse".
Termine: Einlass zur Ausstellung ab 18 Uhr Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr
im PROJEKTOR Sternstr. 4
Montag 2o. Februar 2012 ab 18 Uhr Vernisage & Filmbeginn 20 Uhr (die Künstlerin sowie die Filmemacher sind anwesend)
Dienstag 21. Februar 2012 Einlass zur Ausstellung ab 18 Uhr Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr
Mittwoch 22. Februar 2012 Einlass zur Ausstellung ab 18 Uhr Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr
Donnerstag 23. Februar 2012 Einlass zur Ausstellung ab 18 Uhr Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr
Freitag 24. Februar 2012 Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr
Samstag 25. Februar 2012 Einlass ab 19 Uhr / Programmbeginn 20 Uhr (die Filmemacher sind anwesend)
Passend zum Film gibt es Speisen & Getränke
Reservierungen unter: reservierungen@flexiblesfl
Karten für´s Kino 8 EUR
Der Film: "Schmuck der Straße" Rosa Baches und Dirk Manthey, D 2010, 75 min
Ein Haus in der Schmuckstraße auf St. Pauli, in dem Transsexuelle aus Venezula leben (und arbeiten). Ein Paralleluniversum direkt auf dem Kiez, von dem der interessierte Hamburger bestenfalls weiß, dass es existiert. Die Film schaut zu bei alltäglichen Besorgungen, beim Tratschen, beim Aufbretzeln (eigentlich ständig), auf der Straße, in der Bar, bei der Anmeldung zum Einbürgerungstest ... die Kamera scheint nie wirklich abwesend. Durch das beständige Flirten der Progragonistinnen mit der Kamera ist diese aber kein Fremdkörper. Aus den Beobachtungen des Alltags und dazwischen mehr oder weniger direkt in die Kamera erzählten Geschichten ergibt sich so langsam ein Bild. Allerdings ist dieses alles andere als klar, da sich immer stärker herausstellt, dass jenseits der gemeinsamen Merkmale doch sehr, sehr unterschiedliche Geschichten, Perspektiven und Hoffnungen verbergen. Es ist Verdienst des Filmes und zeugt von Respekt gegenüber den porträtierten Menschen, diese Unterschiede nicht zugunsten eines erklärenden Fazits plattzumachen, sondern als viele offene Fragen im Raum stehen zu lassen. Die Filmmusik, die Bildausschnitte/
Die Kunst: Strangers - Geschichten fremder Menschen, erzählt von Loreen Hinz
Der Großstädter ist täglich mit einer Vielzahl von Fremden und ihren ihm unbekannten Lebensstilen konfrontiert. Besonders stechen dabei diejenigen heraus, die auf den ersten Blick andersartig anmuteten – diese Phänomene der visuellen Fremdheit wurden zum Thema dieser Arbeit gemacht, ihre Eigenartigkeit soll dabei durch die fotografische Inszenierung noch verstärkt werden. Die den Modellen eigene Fremdheit sollte nicht durch die Fotografie verständlich gemacht und dadurch ihre Spannung zerstört werden, sondern sie sollen als fremdes, verstörendes, faszinierendes Subjekt verstanden werden. Bodybuilderinnen stechen dabei aus der visuellen grauen Masse genauso heraus wie Drag Queens, Gothic Lolitas und dunkelhäutige Deutsche.
Zur Person: Loreen Hinz
1983 geboren in der sächsischen Provinz landete sie über den Umweg des BWL-Studiums bei der experimentellen Fotografie. Ihre Fotografien sind zeitlos und arbeiten dennoch mit Zeit. Hauptschwerpunkt ihrer Arbeit ist eine erweiterte Darstellung des Menschen. Ähnlich wie Francis Bacon in der Malerei dehnt sie die Zeit. Anstatt sie in Bruchteilen einer Sekunde festzuhalten, interpretiert sie ihre Modelle durch Langzeitbelichtung in einer auratischen Weise.
weitere Informationen unter:
www.ilovewischiwaschi.tumb
www.ilovewischi-waschi.art
Zum Ort: PROJEKTOR kultureller Raum | teiler Sternstraße 4 20357 Hamburg
Weitere Informationen unter:
http://www.facebook.com/
Stöbert schön in eurem Leben
Holger
Flexibles Flimmern - Filme in Bewegung
mehr unter www.flexiblesflimmern.de
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